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Die Pilotflamme ist durch einen Glühkopf aus hochhitzbeständigem Stahl geschützt und brennt dadurch sehr sicher. Das Gas, ebenso wie das flüssige Gas, wird durch drahtverstärkte Gummischläuche, die mit einem Dreh - oder Schnellverschlussventil versehen sind, zum Brenner geführt. Vor dem Anschluss an das Brennerventil ist ein Druckmanometer montiert, wo jederzeit nach dem öffnen der Flaschen der Gasdruck abgelesen werden kann. Die Schläuche sind an den Nylonstützen des Brennerrahmens entlang zum Brennerventil geführt. Sie sind gegen mechanische Beschädigungen und Temperatureinflüsse mit lederumkleideten Manschetten geschützt.
Der Brennerrahmen besteht aus dem rechteckigen Rahmen an dessen vier Enden sich Rohrstutzen für die Aufnahme der Nylonstützen befinden. Die Stützen werden unten in vorhandene Korbstützen und oben in die Rohrstutzen eingeschoben. Sie dienen zum Schutz der Insassen bei der Landung und zur sicheren Bestigung des Brenners. Der Brenner ist im Brennerrahmen 2-achsig kardanich gelagert, hierdurch kann er in der Längs- und Querachse geschwenkt werden.
Das Heizsystem wird aus Brennstoffflaschen versorgt. Diese sind mit Propan gefüllt. Zur Verwendung kommen Flaschen aus Aluminium und Edelstahl. Die Flaschen dürfen in Deutschland nur in Füllwerken nachgefüllt werden, die von den zuständigen Behörden nach Länderrecht dafür zugelassen sind. Eigene Füllanlagen der Luftfahrtunternehmen haben den behördlichen Sicherheitsvorschriften zu entsprechen, sie müssen vom zuständigen Gewerbeaufsichtsamt genehmigt und abgenommen werden. Füllen darf nur durch die Piloten oder eingewiesene Personen durchgeführt werden. (Foto : SCHROEDER fire balloons)
Bei einem Gasballon entfällt der Brenner (aus verständlichen Gründen, denn der Ballon ist mit leicht brennbarem Wasserstoff gefüllt). Die Fahrthöhe wird hier durch den Abwurf von Ballast (Sand in mitgeführten Säcken) geregelt. Wenn der Ballast zu Ende geht, muss gelandet werden. Weil der aber wesentlich länger reicht, als das mitgeführte Propangas beim Heissluftballon, kann ein Gasballon wesentlich länger, bis zu mehreren Tagen in der Luft bleiben.
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